Standardtänze


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Standardtänze:


Standard-Technik

Haltung und Aufrichtung

  • Für die optimale Basis jeglicher Bewegungen in den Standardtänzen gehört auch eine entsprechende Körperhaltung und Aufrichtung.
    Um sich also optimal Aufzurichten, beginnen wir von unten nach oben und erreichen somit eine gewissen Grundspannung im Körper.
  • Folgende Punkte sind zu beachten:
    • Heben Sie den Brustkorb
    • Die Schultern bleiben stets locker
    • Die Arme hängen nicht einfach nur runter, sondern sind verlaufen etwas seitlich
    • Bauchnabel nach innen ziehen (Eine Grundübung wäre hier, sich flach auf den Boden zu legen und den gesamten Rücken auf dem Boden zu spüren) Das Becken ist damit in der Mitte ausgerichtet - eine leichte Pendelbewegung macht es einfacher die Mitte zu finden
    • Langer Nacken und gelöstes Kinn (wir wollen hier keine Verspannungen (Doppelkinn), sondern einen entspannten Blick in die Weite erreichen. Der Kopf ist somit leicht nach hinten geneigt und bildet eine Linie mit der Wirbelsäule

Topline

  • Oftmals kommt es in den Standardtänzen vor, dass wird in der Schulterlinie sehr hart und damit verspannt sind. Ebenso neigen viele Tänzer dazu die Schultern stark nach oben zu ziehen, was die optimale Schulterline zerstört.
  • Um diesem Effekt entgegenzuwirken gibt es eine Technik, die der Schulterspirale. Bevor Sie in Haltung gehen, stellen Sie sich gerade auf und nehmen Sie die Arme zur Seite und drehen die Handflächen nach oben, bei dieser Drehbewegung aktivieren Sie die lockeren Arme und damit auch die Schulter - Sie wirken damit wesentlich präsenter
  • Integrieren Sie die einzelnen Übungen in Ihren Alltag

Aufstellung und Standard-Paartanzhaltung

  • Leader und Follower stehen etwas versetzt voreinander, d. h. die jeweils rechten Fußspitzen stehen zwischen den Füßen des Partners.
  • Dardurch das wir versetzt voreinander stehen wirk sich auch die aktiviere rechte Seite des Leaders (Herrn) unmittelbar auf den Follower (die Dame) aus.
  • Die linke Seite des Follower ist ebenfalls die aktiviere, dies wird durch eine Gewichtsverlagerung auf den linken Fuß in der Aufstellung begünstigt.
  • Der Kontaktpunkt der Dame zu Partner ist somit in Körpermitte an der rechten Seite des Herrn.
  • Die Dame dreht Ihren kopt nach links zur Seite und schaut somit am Aprtner vorbei.
  • Leader und Follower müssen entsprechend im Tanz Ihre Aufrichtung und Spannung im Körper halten

Armhaltung

  • Der Leader umfasst die Dame mit seinem rechten Arm und legt seine Hand unter das rechte Schulterblatt der Dame.
  • Seine linke Hand bietet er der Dame etwas nach außen gestreckt auf Höhe der Schulterlinie an und umfasst die rechte Hand der Dame.
  • Der linke Arm und die linke Hand / Unterarm der Dame wird auf den Oberarm des Herrn locker abgelegt ohne zusätzliche Gewichtsbelastung.
  • Ebenso bildet der rechte Unterarm des Herrn und der linke Oberarm der Dame einen Kontaktpunkt.
  • Damit wir im tanzen nicht mit den Schultern nach vorne gehen müssen wird auf die Schulterspirale achten (Die Schultern müssen stets nach hinten ausgerichtet sein, der Brustkorb nach oben geöffnet nach außen zeigen).
  • Gerade am Anfang ist es, so, dass wir versuchen krampfhaft die Haltung beizubehalten - kontrollieren stattdessen lieber häufiger Ihre Haltung und Kontaktpunkte.
  • Beugen Sie durch Lockerungsübungen im Tanztraining Verspannungen vor.

Schritttechnik

  • Die richtige Schritttechnik in Schwebetänzen wie dem Slowfox, Langsamen Walzer und Quickstep ist besondern wichtig für die notwendige Gewindigkeit, Balance und Musikinterpretation

Füße abrollen

  • Wichtig ist es im Knie zu stehen und dieses nicht steif durchzustrecken. Wenn wir von der Ferne auf den Ballen gehen, so muss die Tendenz dabei mehr nach oben, anstatt nach vorn sein.
  • Sendig Leg:
    • Der Fuß auf dem das Körpergewicht lastet gibt die Richtung und die Kraft durch die Schwerpunktverlagerung an den Folgeschritt bzw, an das Receiving Leg oder auch Spielbein genannt weiter.
  • Im Folgeschritt wird das Receiving Leg selbst wieder zum Sending Leg - somit bewegen wir und kontinuierlich auf der Tanzfläche in einem Fluss weiter.
  • Je nach dem wie wir den Ballen unseres Fußes belasten und uns wieder abdrücken tendieren wir zu einer Vorwärt-, Rückwärts oder auch Seitwärtsbewegung. Entgegen einer Alltagsbewegung, welche von einer Kopfbewegung beeinflusst ist, muss die Körperbewegung im Tanzen durch wegdrücken (Sending Leg) also Gewichtverlagerung kontrolliert beeinflusst sein
  • Das Sendig Leg übermittelt somit die Kraft, und das Recieving Leg dosiert diese Kraft der Schwerpunktverlagerung durch eine entsprechende Schrittweite um die Kraft zu empfangen und wieder optimal über meinem Fuß zu stehen. Wichtig ist auch hier eine flexibilität in die Knie.
  • Mögliche Probleme: Starke Größenunterschiede im Tanzpaar, dies bedingt unterschiedliche Schrittweiten und Übersetzungen - nehmen Sie somit Rücksicht aufeinander

Vorwärtsschritte

  • In den Standardtänzen unterscheiden wird zwischen Fersen- und Ballen-Schritten. Je nach dem in welchem der Standardtänze wir und bewegen werden diese in einer bestimmten Abfolge angewendet.
    Durch den Wechsel dieser Schrittarten erzeugen wir ein Heben (Rise) und Senken (Fals)

Rückwärtsschritte

  • Rückwärtsschritte im Standardtanz werden stes über den Ballen des Sending-Legs angesetz und vom Receiving Legs ebenso empfangen - niemals über die Ferse
  • Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten der Schrittfolgen, entweder Folgt nach dem Ballenschritt ein weiterer Ballenschritt, wir senken somit nicht ab, oder aber es folgt ein weiterer Ballenschritt und wir bleiben weiter oben.
  • Des Weiteren ist es wichtig die Hüfte mitzunehmen und nicht nur steif aus dem Oberschenkel

Seitwärtsschritte

  • Seitwärtsschritte werden stets über die Innenseite des Ballen des Sendings-Legs begonnen und auch vom Receiving-Leg entsprechend empfangen mit Gewichtsübernahme